Der Ingenieur - eine Berufung mit Herz und Verstand

Am 28. November 2008 wurden im Rahmen unserer jährlichen Diplomfeier die Absolventen der Studiengänge Energiesystemtechnik und Technische Gebäudeausrüstung in Dorf-Güll bei Pohlheim feierlich in die Arbeitswelt entlassen.

In einer kurzen Ansprache begrüßte Prof. Dr. Olaf Strelow als Vorsitzender des Förderkreises die rund 140 anwesenden Gäste und wies auf die Bedeutung des Ingenieurs in der Gesellschaft hin; der Ingenieur sei nicht irgendein „Job“, sondern „eine Berufung mit Herz und Verstand“. Auch der Prodekan des Fachbereichs MMEW, Prof. Dr. Alfred Karbach, wies auf die Herausforderungen hin, die auf die Jungingenieure in den nächsten Jahrzehnten zukommen: „Energie ist nicht alles, aber ohne Energie ist alles nichts.“ Er rief die Absolventen auch auf, aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft mitzuwirken und mehr Einfluß auszuüben, bei der vielen Arbeit jedoch das Gleichgewicht zum Familienleben zu wahren, denn schließlich seien wir alle „zum Leben geboren“.

Im Anschluß überreichten Prof. Dr. Strelow und Frau Prof. Dr. Hellgard Richter den Absolventen ihre Diplomurkunden sowie kleine Aufmerksamkeiten. Die besten der 46 Absolventen in beiden Studiengängen wurden zudem mit dem „FEW-Förderpreis 2008“, einer Geldprämie, geehrt.

Die Preisträger des FEW-Förderpreises 2008 (Studiengang und Gesamtnote):


• Gerald Kunz TGA 1,10
• Lars Wohlfeil TGA 1,10
• Chris Romeike EST 1,12
• Kakhi Naskidashvili EST 1,13
• Sebastian Freund TGA 1,14
• Jessica Hebing EST 1,22
• Florian Schöppner EST 1,24



Ebenfalls eine Auszeichnung, die „FEW-Förderprämie“, verlieh man an die Studierenden mit den besten Vordiplomen; sie erhielten programmierbare Taschenrechner und Fachbücher.

Die Preisträger der FEW-Förderprämie für die besten Vordiplome

• Christian Herrmann 1,3
• Lisa Koch 1,4
• Holger Holzheimer 1,8


Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Big Band „Caravan Five“ aus Sinntal-Sannerz. Während der offizielle Teil mit der Tanzgruppe „HoMäBa“ ausklang, sah so mancher Professor den Abend nicht nur mit einem lachenden, sondern auch einem tränenden Auge. Der Abschied fiel nicht ganz leicht, aber über den Förderkreis Energie- und Wärmetechnik, der ein Band zwischen den Studierenden, der Hochschule und der Industrie spannt, steht auch jenseits des Studiums eine Plattform des gegenseitiges Austausches zur Verfügung.